
Präzises Streuen
Physikalische Qualität
Eine präzise Nährstoffverteilung beginnt mit hochwertigen Düngerkörnern. Gleichmäßige Dichte, Korngröße, Härte, Form und Rieselfähigkeit sorgen für eine zuverlässige Streuqualität, einen gleichmäßigen Produktfluss und eine homogene Nährstoffverteilung auf dem gesamten Feld.
Eine ungleichmäßige Verteilung kann zu sichtbaren hellen und dunklen Streifen im Bestand führen und die Nährstoffeffizienz, den Ertrag sowie die Erntequalität beeinträchtigen. Hochwertige Düngemittel ermöglichen eine präzise Ausbringung auch bei großen Arbeitsbreiten.
Hohe Dichte
Granulierte Dünger von LAT Nitrogen haben eine Dichte von über 0.9 kg/l.
Optimale Korngrösse
90% der Düngekörner sind 2-5 mm groß
Verklumpungsfrei
Kornhärte
Nährstoffverteilung
Vorteile
Präzise und gleichmäßige Nährstoffverteilung
Zuverlässige Streueigenschaften auch unter anspruchsvollen Bedingungen
Weniger Staubbildung und verbesserte Fließeigenschaften
Höhere Nährstoffeffizienz
Gleichmäßigere Bestände, höhere Erträge und bessere Qualität
Gleichbleibend hohe physikalische Qualität aller LAT-Nitrogen-Produkte
Die Verteilung bewerten
Die Qualität der Düngerquerverteilung wird über den Variationskoeffizienten (VK) bewertet. Je niedriger der VK-Wert, desto gleichmäßiger ist die Nährstoffverteilung.
VK 0-10 %: Gut
VK 10-15 %: Mittel
VK >15 %: Schlecht
Stickstoff
Eine präzise Stickstoffausbringung ist entscheidend für Ertrag und Qualität. Eine ungleichmäßige Verteilung führt zu Bereichen mit deutlicher Über- oder Unterversorgung und kann durch Streifen oder Wellen im Bestand sichtbar werden.
Eine präzise Ausbringung stellt sicher, dass die Nährstoffe dort verfügbar sind, wo sie benötigt werden. Dadurch werden eine gleichmäßige Bestandsentwicklung, eine effiziente Stickstoffnutzung und optimale wirtschaftliche Ergebnisse unterstützt.

Ungleichmäßige Stickstoffverteilung
Ein verbreiteter Irrtum ist, dass sich eine ungleichmäßige Düngerverteilung über die gesamte Fläche ausgleicht. Tatsächlich können Bereiche mit überhöhter Stickstoffversorgung die Ertragsverluste in unterversorgten Bereichen nicht kompensieren.
Der Grund dafür liegt in der Ertragsreaktion auf Stickstoff, die dem Gesetz des abnehmenden Grenzertrags folgt: Ist die optimale Stickstoffmenge erreicht, führt zusätzlicher Stickstoff nur noch zu geringen Mehrerträgen. Bereiche mit zu geringer Stickstoffversorgung können hingegen erhebliche Einbußen bei Ertrag und Qualität erleiden.

Darstellung der Auswirkungen von Stickstoffgaben unterhalb und oberhalb des wirtschaftlichen Optimums (200 kg N/ha). Da die Stickstoff-Wirkungskurve im Bereich des Optimums deutlich abflacht, sind die Verluste durch Unterdüngung (rot) größer als die Ertragsgewinne durch Überdüngung (grün).
Phosphorverteilung
Phosphor ist im Boden nur wenig mobil. Die Wurzeln müssen daher in den Bereich des gelösten Düngerkorns wachsen, um den ausgebrachten Phosphor aufnehmen zu können. Eine gleichmäßige Phosphorverteilung über die gesamte Fläche ist daher entscheidend für eine effiziente Nährstoffaufnahme.
NPK-Komplexdünger gewährleisten eine gleichmäßigere Phosphorverteilung als Mischdünger. Da jedes Korn eines Komplexdüngers alle Nährstoffe enthält, wird Phosphor gleichmäßig über das gesamte Feld verteilt. Bei Mischdüngern enthält hingegen nur ein Teil der Körner Phosphor, wodurch die Abstände zwischen den Ausbringungspunkten größer werden.

Selbst wenn ein Mischdünger perfekt gemischt ist und keine Entmischung bei Transport, Lagerung oder Ausbringung auftritt, erreichen Komplexdünger eine bessere Phosphorverteilung. Bei einer Ausbringung von 300 kg/ha eines 20-10-8-Komplexdüngers beträgt der durchschnittliche Abstand zwischen phosphorhaltigen Körnern etwa 4,6 cm. Bei einer vergleichbaren Mischung mit DAP erhöht sich dieser Abstand auf etwa 10,3 cm.

Die mit COMPLEX 15/15/15 + 8SO3 + Zn erzielte Phosphorverteilung ist deutlich dichter und gleichmäßiger als bei phosphorhaltigen Einzelnährstoffdüngern wie DAP oder TSP.
Phosphorverteilung
Vorteile
Gleichmäßige Nährstoffverteilung
Verbesserte Nährstoffverfügbarkeit
Bessere Phosphoraufnahme durch die Wurzeln
Gleichmäßiger Feldaufgang
Homogene Bestandsentwicklung
Höhere Nährstoffeffizienz

Dreiundzwanzig Feldversuche in den Jahren 1988 bis 1992 mit verschiedenen Kulturen in Deutschland, Österreich, Belgien, Dänemark und Frankreich zeigten höhere Erträge mit COMPLEX NPK-Düngern im Vergleich zu Mischdüngern. Der durchschnittliche Mehrertrag betrug 400 kg je Hektar.
Quelle: E. Schöningh, Limburgerhof, BASF, 1993.
