Die Düngung mit MYNITRAS® ist hoch rentabel

Gerade in Situationen mit extremen Preisentwicklungen ist es wichtig, die betriebswirtschaftliche Bewertung einzelner Maßnahmen und verschiedener Produkte zu überprüfen. Durch die Erhöhung der Stickstoffeffizienz ist der positive Effekt einer kombinierten Stickstoff- und Schwefeldüngung bei gestiegenen Preisen im Moment sogar höher als in den vergangenen Jahren.


Dreijährige Versuche der Landwirtschaftskammer NRW zeigen, dass der Einsatz von MYNITRAS® 24 N +16SO3 Vorteile im Vergleich zu NAC 27 N bietet und dies obwohl in diesem Versuchen vor Vegetationsbeginn 50 kg SO3/ha in Form von Kieserit ausgebracht wurden. Schwefel ist in der Pflanze notwendig für die Synthese von Protein und Enzymen. Somit ist eine ausreichende Schwefelversorgung auch notwendig für eine hohe Effizienz des eingesetzten Stickstoffs. Diese pflanzenbaulichen Grundlagen sind bekannt und einer der Gründe für die erfolgreiche Einführung der MYNITRAS®-Produkte durch LAT Nitrogen in den letzten Jahren.

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Erträge im dreijährigen Versuchen bei Verzicht auf Stickstoffdüngung, 3 Gaben mit NAC 27 N und dem Einsatz von MYNITRAS® 24 N +16SO3 in der ersten und dritten Gabe und NAC 27 in der zweiten Gabe.
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Der Einsatz von MYNITRAS® ist wirtschaftlich, auch unter verschiedenen Preis-Niveaus

Drei Szenarien wurden auf Grundlage der Versuche aus NRW durchgerechnet: 


Szenario 1: Weizenpreis 150 €/t und KAS-Preis 230 €/t, eine typische Konstellation in den vergangenen Jahren   

Szenario 2: Weizenpreis 260 €/t und KAS-Preis 630 €/t, in etwa die Situation in 2022 Kalenderwoche 8*  

Szenario 3: Weizenpreis 230 €/t und KAS-Preis 800 €/t, Reduktion des Weizenpreises um 10 % und Erhöhung des KAS-Preises um 20 %, als negativ Szenario.


Bei allen drei Szenarien macht der Einsatz von MYNITRAS® 24 N +16SO3 die Stickstoffdüngung noch wirtschaftlicher und sichert damit die Wettbewerbsfähigkeit des Weizenanbaus. Vergleicht man Szenario 1 und 2, so erhöht sich der Vorteil von MYNITRAS® von 32 auf 50 €/ha. Und auch in Szenario 3 (fallende Getreidepreise und steigende Düngerpreise) beträgt der Mehrwert des Einsatzes von MYNITRAS® noch 34 €/ha.

Bei hohen Preisen für die Stickstoffdüngung und für Getreide ist die Kombination aus schnell wirksamem Nitrat und pflanzenverfügbarem Sulfat also besonders wirtschaftlich.

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Um Düngerkosten bereinigte Mehrerlöse einer Düngung mit NAC 27 N gegenüber Verzicht und zusätzlicher Vorteil des zweimaligen Einsatzes von MYNITRAS® 24 N +16SO3
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Grunddüngung mit Phosphat und Kali

Es ist verständlich, dass bei den hohen Preisen für Phosphat und Kali Überlegungen zur gänzlichen Einsparung der Grunddüngung stattfinden. Grundsätzlich wirkt sich eine Reduktion der PK-Düngung meist kurzfristig nicht auf den Ertrag aus, wie das bei der Stickstoffdüngung der Fall ist. Unter folgenden Umständen ist aber von einer Reduktion der Grunddüngung unter dem Entzug abzuraten:

  • P und/oder K in der Versorgungsstufe B (niedrig) oder A (sehr niedrig)
  • Standorten mit hohem Risiko für Trockenstress, v.a, im Frühsommer
  • Aktuell Schlecht bestockte und entwickelte Beständen

Erfolgte keine PK-Düngung im Herbst, kann jetzt die Startgabe mit COMPLEX 20/10/8 +12SO₃ oder für Standorte mit höherem Bedarf an Phosphat und Kali mit COMPLEX 15/15/15 +8SO₃+Zn erfolgen. Beide Dünger zeichnen sich durch eine schnelle Verfügbarkeit der Nährstoffe aus und enthalten den so wichtigen Schwefel – sind also perfekt für die Grunddüngung bei der ersten Gabe geeignet. 


*Preise lt. Marktbericht www.agrarheute.de vom 02.03.22