Weizen jetzt mit Nitratstickstoff versorgen

Überwiegend zeigen sich die Weizenbestände gut entwickelt, auch wenn das Wachstum in den letzten Wochen aufgrund der kühlen Witterung etwas gebremst wurde. Bisher ist das Potential für sehr hohe Erträge in fast allen Beständen gegeben. Um diese hohen Erträge zu erreichen, muss nicht nur das Wetter, sondern auch die Düngung passen.


Wieviel Stickstoff wann geben?


Die Höhe der Stickstoffdüngung richtet sich nach der bisher verabreichten N-Menge, der Vorfrucht, dem Entwicklungszustand und dem zu erwartenden Ertrag. Als Faustzahl kann eine Summe aus erster und zweiter Gabe von 110 – 130 kg N/ha angenommen werden. 


Das Ziel sollte sein die zweite Gabe zum Schossbeginn (EC 31) auszubringen, die Gabe früher auszubringen oder zu splitten (2 x 30-40 kg N /ha) macht Sinn, wenn Bestände z.B. mit Vorfrucht Körnermais bereits Aufhellungen zeigen. Die Verrottung des Maisstrohs bindet Stickstoff und die Mineralisation aus dem Bodenvorrat kam wegen der kalten Bodentemperaturen der letzten Wochen kaum in Gang.  


Bei der 2. Gabe ist ein Nitratstickstoff-Anteil für eine rasche N-Wirkung wichtig. Dies ist gerade jetzt der Fall, da die Mineralisation von Stickstoff aus dem Boden in den letzten Wochen nur langsam von statten ging. NAC 27 N ist nun die richtige Formel für die Weizendüngung. Unabhängig von der Bodentemperatur steht der Pflanze das wasserlösliche Nitrat sofort zur Verfügung, während der Ammoniumanteil im NAC eine nachhaltige N-Wirkung gewährleistet.

Unsere Empfehlung zur 2. Gabe von Winterweizen:

60 – 80 kg N/ha (220 – 300 kg/ha NAC 27 N).