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Winterweizen: Stickstoffmenge und -verteilung als Schlüssel für Ertrag & Protein

Jahr: 2025
Kultur: Winterweizen
Standort: Wieselburg, Österreich, mittelschwerer Boden mit hohem Schluffanteil
Produkte: NAC 27 N 


VERSUCHSFRAGE:

Einfluss von N-Menge und N-Verteilung auf Ertrag und Proteingehalt von Winterweizen. 


DÜNGUNG:

3 Gaben mit NAC 27 N. Die P- und K-Düngung erfolgt nach Entzug mit Einzelnährstoffen. Dieser Langzeitversuch über die Fruchtfolge Winterweizen-Körnermais-Wintergerste-Zuckerrübe hat zum Ziel, klimafreundliche Düngestrategien zu identifizieren, wobei auch der Einfluss von Ernteresten und Zwischenfrüchten mitberücksichtigt wird. Die N-Düngung erfolgt bewusst über das gesetzliche Maximum hinaus, um Auswirkungen auf den Humusgehalt sowie N-Verluste zu untersuchen.


ERNTEERGEBNIS:

  • Steigende N-Mengen bewirkten eine deutliche Ertragssteigerung bis auf das N-Niveau von 200 kg N/ha
  • Die darüber hinausgehenden N-Mengen bewirkten einen weiteren Anstieg des Rohproteingehalts
  • Die N-Verteilung entscheidet über die N-Effizienz (Bsp. 160 kg N/ha Gesamtmenge):
    • Eine moderate N-Menge zur Andüngung von 40 kg N/ha bewirkte höhere Erträge und in weiterer Folge auch bessere Proteinwerte im Vergleich zu einer Andüngung mit 80 kg N/ha
    • 40 kg N/ha zum Schossen erreichten nicht das Ertragsniveau im Vergleich zu  80 kg N/ha zum Schossen
    • Erst mit der hohen N-Menge von 80 kg N/ha zur Spätdüngung konnte der Proteingehalt deutlich gesteigert werden – jedoch zu Lasten des Ertrages aufgrund zu geringer N-Menge zum Schossen.



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