Nitratstickstoff auf kalten Böden im Vorteil

Auf mittelschweren und schweren Böden können mehr als 100 kg N/ha in einer Gabe gegeben werden. Gerade auf schweren Böden und bei niedrigen Frühjahrstemperaturen (Kälteperioden im Aprilund Mai) wirkt sich Nitratstickstoff durch seine unmittelbare Verfügbarkeit positiv auf das Jugendwachstum der kleinen Maispflanze aus. 


Macht die Gabenteilung Sinn?


Harnstoff und AHL müssen in den Boden eingearbeitet werden, um Abgasungsverluste von Ammoniak zu vermeiden. Eine Einarbeitung von NAC ist nicht unbedingt erforderlich. 

Der Gefahr von Nitratverlagerung ins Grundwasser ist auf leichten Böden durch Gabenteilung zu begegnen. Stickstoffdünger mit Nitrifikationsinhibitor sollen diesem Verlustpotential vorbeugen, während Harnstoff mit Ureaseinhibitor gasförmige N-Verluste reduziert . Unsere Versuchsergebnisse auf der Innovationfarm in Wieselburg zeigten im Durschnitt von 3 Versuchsjahren (2020-2022) nur geringe Ertragsunterschiede zwischen den verschiedenen Stickstoffformen (Grafik).


Am besten schnitt jene Variante ab, bei der die N-Düngung mit NAC aufgeteilt auf 2 Gaben (100 N/ha vor dem Anbau, 80 N/ha Nachdüngung) erfolgte. Sowohl Harnstoff als auch Harnstoff mit Urease- und Nitrifikationsinhibitor lagen im Ertrag darunter, ausgenommen im Vergleich mit der Einmalgabe. 


Die Kombination aus Ammonium- und Nitratstickstoff, gezielt eingesetzt, ist die Basis für eine hohe Stickstoffnutzungseffizienz!


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Ergebnis Maisdüngungsversuch N-Formen Innovationfarm Wieselburg 2021 (VS…Vorsaat)
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