Laut Auswertungen von Grünland-Bodenuntersuchungen sind in Österreich und Deutschland viele Grünlandflächen eher knapp mit Phosphor versorgt oder sogar unterversorgt. Phosphor fördert die Wurzelentwicklung, die Energieversorgung der Pflanzen und die Stickstofffixierung durch Kleearten. Eine unmittelbare Ertragswirkung ist meist geringer als bei Stickstoff, auf Phosphor-unterversorgten Standorten ist eine ausreichende P-Versorgung jedoch wesentlich für die Regeneration und langfristige Ertragsstabilität der Bestände.
Die Nährstoffkombination aus Stickstoff, Phosphor, Schwefel und Zink macht COMPLEX 20/20 +8SO₃+Zn (200-300 kg/ha) zu einer interessanten Ergänzung von Wirtschaftsdüngern. Stickstoff unterstützt den Aufwuchs, Phosphor fördert die Energieversorgung und Wurzelentwicklung, Schwefel verbessert die Stickstoffeffizienz und Zink unterstützt wichtige Stoffwechselprozesse der Pflanzen.
Praxisempfehlung
Wasser bleibt 2026 der entscheidende Ertragsfaktor. Wo ausreichend Niederschläge zu erwarten sind, kann eine gezielte Stickstoffdüngung den Herbstaufwuchs wirksam fördern. Für eine nachhaltige Regeneration der Bestände sollte jedoch nicht nur auf Stickstoff, sondern auch auf eine ausreichende Versorgung mit Phosphor und Schwefel geachtet werden.
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