Eine Bodenuntersuchung liefert wichtige Informationen über die Fruchtbarkeit und Nährstoffversorgung des Bodens und bildet die Grundlage für eine effiziente und sachgerechte Düngeplanung. Sie sollte alle 4–6 Jahre durchgeführt werden, da Veränderungen des pH-Werts und der Nährstoffversorgung erst über längere Zeiträume zuverlässig erkennbar sind.
Bei einer Erstuntersuchung werden folgende Parameter empfohlen:
Bei Folgeuntersuchungen reichen meist die Grunduntersuchung sowie im Ackerbau die Bestimmung des Humusgehalts aus. Bei Bedarf können zusätzlich Spurenelemente analysiert werden.
Nährstoffversorgung gezielt bewerten
Die Versorgung mit Phosphor und Kalium wird in Gehaltsklassen von A (sehr niedrig) bis E (sehr hoch) eingestuft. Die Kenntnis der vom Boden bereitgestellten Nährstoffmengen und eine angepasste Düngung ermöglicht einen nachhaltigen Erhalt der Bodenfruchtbarkeit und wirtschaftlichen Einsatz unterschiedlicher Nährstoffe.
Stickstoff
Phosphor und Kalium
Die Düngeempfehlung für Phosphor und Kalium basiert auf der Einstufung der pflanzenverfügbaren Gehalte im Boden. Liegt eine Versorgung gemäß Gehaltsklasse C vor, erfolgt eine Düngung in der Höhe des Nährstoffentzugs durch die Ernte. In den Klassen A und B wird die Düngung erhöht, in den Klassen D und E entsprechend reduziert.
Spurenelemente
Mangelerscheinungen treten vor allem auf Sand-, Moor- und kalkreichen Böden auf. Besonders empfindliche Kulturen können jedoch auch unter bestimmten Boden- und Witterungsbedingungen latente Mängel entwickeln, die Ertrag und Qualität beeinträchtigen. Bei Verdacht auf einen Mangel sind Boden- oder Pflanzenanalysen sinnvoll, um eine gezielte Düngung zu ermöglichen.
In NutriGuide® können die Ergebnisse der Bodenuntersuchung schlagspezifisch hinterlegt werden. Die Versorgung mit Stickstoff, Phosphor und Kalium wird bei der Düngeplanung jeder Kultur entsprechend berücksichtigt.
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